Wasserschloss Rössing
Nachdem der alte Rittersitz 1431 zerstört worden war, entstand um 1579/89 der heutige Fachwerkbau der Weserrenaissance — umgeben von einem breiten Wassergraben. Die Familie von Rössing lebt bis heute im Schloss.
Rössing liegt zwischen Nordstemmen und Barnten, nordöstlich im Landkreis Hildesheim. Über die Bundesstraße 1 und die L460 ist Hildesheim schnell erreichbar. Rund 1.600 Menschen leben hier — mit einem für die Ortsgröße ungewöhnlich aktiven Dorfleben.
Zahlreiche Vereine, eine Kindertagesstätte, die Freiwillige Feuerwehr und ein von Bürgern getragener Dorfladen prägen ein für die Ortsgröße ungewöhnlich aktives Gemeinschaftsleben.
Die evangelische Kirche wurde zwischen 1282 und 1297 errichtet. Der quadratische Westturm mit achteckiger Spitze stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Der St.-Peter-und-Paul-Kindergarten „Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen" liegt mit großem Außengelände ruhig zwischen Pfarrhaus und Bauernhöfen.
Seit 2014 versorgt der Dorfladen „Rnah" — ein Gemeinschaftsprojekt engagierter Rössinger — den Ort wieder mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, mit Fokus auf regionale Erzeugnisse.
Seit 1925 aktiv, seit 1962 mit eigener Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehrkapelle von 1928 spielt bis heute. Aktuelles Fahrzeug ist ein HLF 20 mit 2.000-Liter-Tank (seit 2021), seit 2025 ergänzt durch ein MTW.
Im oberen Teil drei alte Eichen am Dorfteich — das Wahrzeichen der Rössinger. Darunter der goldene Löwe aus dem Familienwappen der Freiherren von Rössing.
Nachdem der alte Rittersitz 1431 zerstört worden war, entstand um 1579/89 der heutige Fachwerkbau der Weserrenaissance — umgeben von einem breiten Wassergraben. Die Familie von Rössing lebt bis heute im Schloss.
Verputzter Saalbau mit dreiseitigem Chor und Bruchsteinmauerwerk. Der Westturm aus dem 15. Jahrhundert trägt einen verschieferten Turmhelm mit achteckig ausgezogener Spitze.
Rössing hat einen eigenen Ortsrat mit Ortsbürgermeister. Aktuelle Mitglieder, Sitzungstermine und Kontakt finden Sie auf der Seite der Gemeinde Nordstemmen.
Quellen & weiterführende Informationen: Wikipedia · Kirchengemeindelexikon